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Wirds so wohl recht sein.
KLOSTERBRUDER. Dazu schweig ich lieber.
Denn ich versteh den Herrn nicht recht.
TEMPELHERR.
Und doch! -
(Laß sehn, warum mir eigentlich zu tun!
Um Machtspruch oder Rat? - Um lautern, oder
Gelehrten Rat?) - Ich dank Euch, Bruder; dank
Euch für den guten Wink. - Was Patriarch? -
Seid Ihr mein Patriarch! Ich will ja doch
Den Christen mehr im Patriarchen, als
Den Patriarchen in dem Christen fragen. -
Die Sach ist die
KLOSTERBRUDER. Nicht weiter, Herr, nicht weiter!
Wozu? - Der Herr verkennt mich. - Wer viel weiß,
Hat viel zu sorgen; und ich habe ja
Mich einer Sorge nur gelobt. - O gut!
Hört! seht! Dort kömmt, zu meinem Glück, er selbst.
Bleibt hier nur stehn. Er hat Euch schon erblickt.
ZWEITER AUFTRITT
Der Patriarch, welcher mit allem geistlichen Pomp den einen Kreuzgang heraufkömmt, und die
Vorigen.
TEMPELHERR.
Ich wich ihm lieber aus. - Wär nicht mein Mann! -
Ein dicker, roter, freundlicher Prälat!
Und welcher Prunk!
KLOSTERBRUDER. Ihr solltet ihn erst sehn
Nach Hofe sich erheben. Itzo kömmt
Er nur von einem Kranken.
TEMPELHERR.
Wie sich da
Nicht Saladin wird schämen müssen!
PATRIARCH.
(indem er näherkömmt, winkt dem Bruder). Hier! -
Das ist ja wohl der Tempelherr. Was will
Er?
KLOSTERBRUDER. Weiß nicht.
PATRIARCH.
(auf ihn zugehend, indem der Bruder und
das Gefolge zurücktreten)
Nun, Herr Ritter! - Sehr erfreut,
Den braven jungen Mann zu sehn! - Ei, noch
So gar jung! - Nun, mit Gottes Hilfe, daraus
Kann etwas werden.
TEMPELHERR.
Mehr, ehrwürdger Herr,
Wohl schwerlich, als schon ist. Und eher noch,
Was weniger.
PATRIARCH.
Ich wünsche wenigstens,
Daß so ein frommer Ritter lange noch
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